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Investieren ist einfach – aber nicht leicht

Die meisten Menschen scheitern an der Börse nicht, weil sie zu wenig wissen.

Sondern weil sie zu viel fühlen.

Angst, wenn Kurse fallen.
Gier, wenn sie steigen.
Und der permanente Drang, etwas tun zu müssen.

Dabei sind die Prinzipien erfolgreichen Investierens seit Jahrzehnten bekannt – und empirisch belegt.

  • Kaufe produktive Unternehmen.
  • Streue breit.
  • Halte langfristig.
  • Halte die Kosten niedrig.
  • Reinvestiere Erträge.

Mehr braucht es nicht.


Warum trotzdem so viele scheitern

Zwischen „Ich kenne die Regeln“ und „Ich halte sie durch“ liegt kein Wissensproblem – sondern Psychologie.

Emotionen wie Verlustaversion, Herdenverhalten oder Selbstüberschätzung führen dazu, dass Anleger:

  • im Crash verkaufen,
  • in Euphorie nachkaufen,
  • Trends hinterherlaufen,
  • ihre Strategie ständig ändern.

Nicht die Strategie entscheidet über langfristigen Erfolg – sondern das Verhalten in Stressphasen.


Wie oft Crashs wirklich passieren

Marktrückgänge sind kein Sonderfall.

  • Rücksetzer bis 10 % passieren regelmäßig.
  • Korrekturen von 10–20 % treten alle ein bis zwei Jahre auf.
  • Bärenmärkte mit −20 % oder mehr kommen alle paar Jahre vor.

Große Crashs benötigen im Durchschnitt etwa 3,5 bis 4,5 Jahre zur vollständigen Erholung.
Im Median liegt der Zeitraum eher bei 2,5 bis 3 Jahren.

Ein Crash ist kein Fehler im System. Er ist der Preis für langfristige Rendite.


Die entscheidende Frage

Die relevante Frage lautet nicht:

„Wie verhindere ich den nächsten Crash?“

Sondern:

„Wie baue ich mein Portfolio so, dass ich investiert bleibe, wenn er kommt?“

Ein stabiles Portfolio besteht typischerweise aus:

  1. Notgroschen / Liquidität – für Handlungsfähigkeit
  2. Sicherheitsbuffer – zur Reduktion von Schwankungen
  3. Rendite-Booster – produktive Assets wie Aktien oder ETFs

Das optimale Portfolio ist nicht das mit der höchsten erwarteten Rendite.
Sondern das, bei dem du auch im nächsten Crash investiert bleibst.


Fazit

Erfolg an der Börse entsteht nicht durch Komplexität.

Sondern durch Konsequenz.

Papier-Rendite zählt nicht.
Was zählt, ist die Rendite, die du tatsächlich realisierst – weil du investiert geblieben bist.


Wichtig: Disclaimer-Finanzinfos

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