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Kurztest: JetBrains mit Junie vs. Claude vs. Codex

  • IDE: JetBrains WebStorm 2025.3.2
  • Testzeitpunkt: 23.01.2025

Modelle / Konfiguration

  • Junie (Default): Gemini 3 Flash
  • Claude: Claude Sonnet 4.5
  • Codex: gpt-5.2-codex()

Testszenario

Wieder einmal: Space Invaders 👾

Erstell mir einen Space-Invader-Clone. Verwende das Vue Framework, TypeScript und JSTest.
Achte auf eine gute Struktur und die Testbarkeit und Wartbarkeit des Codes. Dokumentiere die Code-Teile.
Verwende sprechende Variablennamen.

Anmerkungen / Junie

  • Der Agent fragt immer wieder nach, ob er das jeweilige Command-Line-Tool ausführen darf.
  • Im Gegensatz zu meinem Test von vor ca. zwei Wochen läuft die Programmerstellung durch.
  • src– und test-Verzeichnisse sind auf einer Ebene und sauber getrennt.
  • Benennung der Variablen grundsätzlich okay, aber z. B. GameEngine / checkCollisions in der Loop eher nicht optimal.
  • Tests werden vom Agent ausgeführt.
  • Spiel funktioniert.
  • dist funktioniert auf Anhieb.
  • Grafisch ist die Umsetzung bei Junie hinter Claude und Codex, aber das Spielgefühl (Geschwindigkeit, Responsiveness usw.) ist wirklich gut.

Anmerkungen / Claude

  • Erstellt die Files ohne ersichtliche Verwendung von Command-Line-Tools.
  • Visualisierung ist etwas besser als bei Junie.
  • Führt (im Gegensatz zu Junie) am Ende der Code-Generierung keine Tests aus.
  • Gibt Hinweise zu Installation und Start.
  • Tests sind nicht in einem eigenen Verzeichnis.
  • Verwendet einen Pinia-Store für die Spielstände – ziemlich cool.
  • Types in eigenem File/Folder.
  • Benennung der Variablen wirklich gut, auch in Loops werden sprechende Variablennamen verwendet (z. B. gameStore / createEnemyFormation).
  • Dokumentation ist ebenfalls gut.
  • Spiel mit Einstiegsscreen und Raumschiffen mit „Augen“ – insgesamt einfach besser als bei Junie.
  • Das Spiel zu beschleunigen funktioniert top.
  • dist funktioniert nicht auf Anhieb, aber der Agent erkennt das Problem und korrigiert es.

Anmerkungen / Codex

  • Commands laufen ohne Rückfrage durch (keine Bestätigung nötig) – okay.
  • Output der Commands ist ebenfalls okay.
  • src– und tests-Verzeichnisse sind getrennt.
  • Hinweis kommt proaktiv: „Ich habe ‘JSTest’ als Jest interpretiert. Falls etwas anderes gemeint war, sag mir kurz welches Tool.“ – nicht schlecht.
  • Führt keine (zumindest nicht offensichtlich) Tests am Ende der Erstellung durch.
  • Gibt Hinweise zu den nächsten Schritten.
  • Tests laufen nicht auf Anhieb.
  • Der Agent korrigiert das Problem aber selbst.
  • Variablennamen passen gut – auch in den Loops.
  • UI definitiv am ansprechendsten.
  • dist funktioniert ohne Probleme.
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